Donnerstag, 16. Oktober 2008

Noodle Loft



Mittagessen
Ich wurde gefragt, was ich gerne essen würde oder mag. Ich sag "Chinesisch! Nudeln!", und ab geht's ins Noodle Loft. Es gibt davon zwei Restaurants im Chaoyang District. Feinerle, ich weiss allerdings nicht, in welchem ich war.
So ist das, wenn man mit dem Taxi durch die Stadt gefahren wird, und man keine Ahnung hat, in welche Richtung man sich fortbewegt. Ausserdem quatschen Jennie und ich mittlerweile über Gott und die Welt, so dass mir fast schon schlecht wird, beim Fahren.
Wir nehmen den Koffer mit an den Tisch. Sehr hippe Einrichtung, ich befürchte schon, dass das ein oberteures Etablissements ist. Ist auch eher teuer als günstig, allerdings wiedermal nur für chinesische Verhältnisse.

Mr. Wong (ich trau mich nicht, ihn Alex zu nennen, obwohl ich vermutlich gleich alt, wenn nicht gar älter bin...) fragt mich, was ich essen möchte, ich sag er soll's entscheiden, und er bestellt erstmal vier Vorspeisen, und für jeden noch die große Schüssel mit selbstgemachten Mien und Rindfleischtöpfchen. Spätzle mit Soße und Fleisch. Lecker.

Von den Vorspeisen sind die rohe, fein gehobelte und marinierte Lotuswurzel (Bild links, der weisse Haufen) und der chinesische Senfkohl mit Walnüssen die Highlights. Lammtopf und Spaghetti mit Koriander (Bild rechts) sind wirklich auch sehr lecker, aber Lotuswurzel hatt ich noch nie, da ist man ja schnell euphorisch.

Nette Gesellschaft
Natürlich darf ich nicht zahlen, da aber Mr. Wong auch kein Armer ist, hierher auch seine Geschäftspartner ausführt, ständig Anrufe kriegt und vor allem keine wirklich utopischen Summen bei den Gerichten in der Karte standen, denke ich, dass passt dann schon. Ausserdem flüstert mir Jennie zu, dass heute ruhig ihr Chef mal zahlen soll.
Da hab ich nichts dagegen.

Wir winken ein Taxi ran, Jennie und ich tauschen noch E-Mail Adressen aus, ich werde am Hotel abgesetzt. Mr. Wong wird uns heute abend noch ein Gastgeschenk vorbeibringen, und nochmal eine Kleinigkeit für Sally. OK, der Koffer ist ja jetzt wirklich groß genug.
Die Drehtür wird mir angeschwungen, ich bring meine Einkäufe auf's Zimmer. Es dauert nicht lange, bis Sabrina sich meldet.

1 Kommentar:

  1. Hi Poca, ich versohl Dir den Popo wenn Du da nicht weiterschreibst :) ich lese es doch so gerne :)
    Busserl Dani

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