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Dienstag, 23. September 2008

Bier in großen Größen

A = Hotel Fortuna, B = Office, A->B := 1,8 Km
Krakau fein. Alles da. Altstadt schön. Hotel geräumig. WLAN auf dem Zimmer. Kann man gleich nach der langen Reise noch die E-Mails bearbeiten. Tagesschau-Videopodcast runterladen.
Gebt mir Internet und einen Stadtplan, oder gar ein navifähiges Handy und ich bin glücklich in den fremden Städten dieser Welt.
Vorhin noch im Supermarkt um die drei Ecken fein Sandwich-Material eingekauft: Sprossen, Schinken, Pastete, Kräuterfrischkäse, Tomaten, Brot. Bananen und Joghurt, weil was Süßes zum Nachtisch darf ja nicht fehlen. Cerveza und Despo als Einschlafhilfe noch dazu. Super Sache das.
Die Glotze (ähem Beide, ich hab ja eine im Wohnzimmer und eine im Schlafzimmer) senden sogar Deutsche Welle TV, die einzige Alternative zu 3Sat im Ausland, wo man in Europa leider sonst immer nur eine kleine Auswahl privater Boulevardsender kriegt.
Das Despo kommt hier in der 0,4 L Flasche, und hat sage und schreibe 6Vol% drin. Respekt. Hier weiss man, dass mir auch eine Flasche reichen kann um die nötige Bettschwere zu kriegen. Hab trotzdem zwei gekauft. Und noch eine Dose Bier dazu (das gibts hier auch nur in der Halblitergröße).
Vermutlich lacht der Seemann da, der ist heute abend schliesslich auf dem "Zwoa-Maß und Hoamfahrn"-Fest in München. Gsuffa sog I da.
Was mich noch beschäftigt: Mittags während dem Warten im Bus noch zwei SMS erhalten, mit welchen Tarifen ich hier telefoniere, wenn ich denn telefoniere. Dann nach der Ankunft mit eben jenem Bus in Krakau, keinen Empfang mehr. UND: SIM-Karte kann nicht registriert werden. Morgen mal ausschalten und wieder anschalten. Aber zm telefonieren brauch ich mein Handy hier ja nicht. Solange das Navi und der LonelyPlanet-Point-of-Interest-Index funzt bin ich zufrieden.

Der Weg ist auch mal nicht das Ziel

Manchmal wäre es schön anzukommen. Zum Beispiel in Krakau. Sollte man doch meinen, dass man in Europa so in ca. drei bis vier Stunden überall sein kann. Jaaaa, sollte man meinen.
Kann man aber nicht! Zumindest nicht, wenn das Ziel Krakau heisst. Und man den Flieger von Stuggi nach Katowitz nimmt. Nein, nein, nein. Dann braucht man einen ganzen Arbeitstag nach Krakau.
Ich meine, ich bin ja schon echt viel, ja sogar ziemlich viel mit dem Bus gefahren. Und mir ist in Mexico nicht schlecht geworden. Obwohl ich dort reichlich Gründe gehabt hätte. Und mir ist in Andalucía nicht schlecht geworden. Da hatt ich überhaupt gar keinen Grund, ist aber ja auch egal.
Heute war der Fahrstil auch nicht schuld. Trotzdem war mir nach einer Stunde speiübel. Richtig seekrank war ich, und noch zwei Stunden to go. Vollgepackter und überheizter Sprinter-Bus (dabei mag ichs ja eher warm, und die Gesellschaft links und rechts neben mir war sehr angenehm) schlingert wie die Fähre von Calais nach Dover bei rauher See, rollt und rollt und schwankt.
Ich habs überlebt.

Samstag, 30. August 2008

Der perfekte Samstag Morgen

Gegen sieben langsam aufwachen. Um halb acht aufstehen. Laufen. In die Au. Die Sonne steht immer noch tief. Im alten Friedhof strahlen ihre Strahlen an und zwischen Blätterkronen und Grabsteinen durch und dran vorbei.
Die mittlere Runde, denn morgen sind die 10 km dran. Testlauf. Nur mal so, zum Sehen.
Die Stille der Au genießen, die hier am Auende, wegen des Stauwehres so breit und ruhig daliegt, als wäre sie ein See. Nur Grün und Donau und Grün um mich rum. Später dann, in Richtung Stadt, grast die halbe Herde Enten im Gras zwischen Fuß- und Radweg. So feucht, als daß es hier soviele Schnecken gäbe, um all die hungrigen Schnäbel zu stopfen, kam's mir gar nicht vor.
Zurück am Waschsalon vorbei, in dem auch schon Betrieb herrscht. Die König-Wilhelm Straße queren und die Schülinstraße ("Züüüüüü-LICH!") lang zurück zum alten Friedhof.
Leicht beschleunigen, und ab dem Schulhof (wow, hier war wohl die Megaparty letzte Nacht, grins) wieder auslaufen lassen. Den Rest dann zügig ohne Hast im Schritttempo bis zum Haus gehen. 97 Stufen rauf. Hallo, die Miezen! < br/> Badradio an. Duschen. Anziehen. Tee und Marmeladentoast . Seemann mit dem Frühstück wecken. Nochmal kuscheln.
"Was zieh ich nur an?", die Zweite. :) Völlig neuer Aufzug. Es wird immer heisser, so daß dieser Samstag vermutlich der letzte sonnige, heiße Samstag für länger ist. Ich trage Rock. Das Outfit vom Sommerfest, mit Lines tollem Oberteil von Blutsschwester.
Ab ins Choclet!
Bis um vier MilKa schlürfen. Jemand grillen? Zehage? Garten? Jau!
Spontane Grillaktionen sind doch noch die Besten. Danke an die die es betrifft, für diesen schönen Abend!

Donnerstag, 14. August 2008

iSync Plugin für Nokia

Kann doch nicht wahr sein! Nie, nie, nie, nie nicht gibt's das Plugin zum iSyncen von den Nokia Phones, die ich hab!
Ach ja, stimmt nicht ganz. Kaufen könnt ich's jetzt. Für neun Euro neunzig. Is' ja wohl nicht wahr, dass ich mir das jetzt kaufen soll!?
Mensch Nokia! Da bietet ihr mir schon diverse Plugins zum Runterladen an, aber die die ich brauche sind nie dabei!
Jedesmal muss ich mir irgendeinen Hack besorgen, den ich dann in meine Library an Stellen kopieren muss, die ich schon wieder vergessen habe. Kauf mir ja nicht alle zwei Wochen ein neues Handy. Mönsch.
Das nervt. Echt.
Dann mach ich mich mal auf die Suche.

Sonntag, 27. Juli 2008

Andere Leute anschwitzen...

...ist mir peinlich. So passiert gestern im Erste-Hilfe Lehrgang. Sowas mach ich einfach nicht mehr bei 30° im Schatten. Als wir dann fertig waren, hat's geregnet. Kann man wenigstens supersorglos auf dem Sofa ausruhen. Das war's aber schon. Wenn die Anderen mir in meinen verschwitzten Nacken fassen müssen, um meinen Kopf zu stabilisieren, wenn se mir den Helm abziehen, und ich schwitze da grad, weil der Raum heiss ist, ich sehr viele Haare haben, der Helm noch zusätzlich wärmt, und die Aufregung mir auch eher zusätzliche Hitzewallung statt Kühlung beschert, dann finde ich das einfach nur peinlich. Ich muss damit aufhören, etwas peinlich zu finden, was ich eh nicht ändern kann. Mal sehen, was das Thermometer kommenden Freitag sagt. Am Freitag geh ich wieder Blutspenden. Und Nadeln die in mich reingestochen werden, find ich auch immer eher aufregend statt langweilig. Ich hoffe, es regnet.

Freitag, 13. Juni 2008

Linsensplitter

Hätte ich's so machen müssen, ich hätte es auf gar keinen Fall geschafft. Die Kontaktlinse, in der Halterung, quasi kurz vor Safe, mit dem spitzen Ende des Haarbürstengriffs, genau so zu treffen, daß sie in der Mitte durchbricht und die eine Hälfte noch in (hm, keine Ahnung wieviele) kleine Splitter zersemmelt. Ich trage harte Kontaktlinsen, da geht das gut mit dem Splittern. Ich hatte ja beide schon draussen und der Griff nach der Bürste galt eigentlich der Brille. Irgendwie hatten sie ihre Plätze getauscht. Und natürlich zersemmel ich nicht allabendlich meine Linsen mit der Brille, nein. Die Bürste wollte nur partout nicht oberhalb der Linsenangelegenheit im Bürstenfach bleiben, und hat sich deshalb selbständig wieder rausgestürzt. Direkt auf die Linse. Und die war dann so hart auch nicht mehr. Boah.
Naja, jetzt trag eben links die noch erhaltene, harte Kontaktlinse. Rechts ist die ungefähr dreimal so große und etwas in die Jahre gekommene Weiche drin. Kein sauberes Sehgefühl. Gar nicht. Null. Aber wenn ich viel Glück habe, dann ist die neue für rechts bis Dienstag oder Mittwoch geliefert. Na wunderprimabar. Bisschen knapp für's SoSi, aber eigentlich doch ganz zackig, in drei Arbeitstagen, oder?

Nachdem aber eh nicht klar ist, wie wir das mit dem SoSi und dem WoMo machen werden, grad egal, wenn ich das Chaos nicht scharf sehen kann. Bisschen wie im Anhalter, die Gefahr-O-Matic, oder wie die Brille heisst, die sich verdunkelt bei Gefahr im Verzug.

Chaos-O-Matic. Wär glaub manchmal ganz praktisch.

Donnerstag, 12. Juni 2008

Rote Ampeln

Rote Ampel und meine Reaktion als Autofahrer darauf und rote Ampeln und wie ich als Fußgänger und/oder Radfahrer darauf reagiere sind ja zwei total unterschiedliche Geschichten. Die erste ist recht kurz. Meistens halt ich bei Rot an. Die zweite ist da schon ein bisschen länger, aber nur ein bisschen. Meistens ignoriere ich das Rot nach einer mehr oder weniger genauen Inspektion der Situation. Ich muss sagen, die Inspektion fällt deutlich intensiver aus, je langsamer ich unterwegs bin. Heute morgen hätte ich definitiv langsamer unterwegs sein sollen. Jedenfalls waren die beteiligten Autofahrer sehr nett, einer hat sogar extra nochmal angehalten, und bot mir an zu warten, bis ich auch noch die letzte Straße überquert (es war schon lange rot für mich und grün für ihn) habe. Nunja, ich muss ja nicht alles auf einmal haben.... ich hab dann doch lieber gewartet.

Mittwoch, 28. Mai 2008

iGradeausfahrer

Wenn ich mit dem Rad fahr. Und aber an der Kreuzung gradeaus weiterfahren will... und aber die Fussgängerampel, die grad für mich zuständig ist zeigt rot... dann kuck ich doch genauer, ob ein Auto kommt... und wenn dann aber eins von links kommt, dann fahr ich nicht weiter... weil ich ja weder Vorfahrt noch grün hab'.... und wenn DAS Fahrer am Steuer dann OHNE ZU BLINKEN rechts abbiegt....dann könnt ich kotzen. Hätt ich bloß gefrühstückt!

Samstag, 12. April 2008

iTest

Manchmal muss ich etwas Druck ablassen. Da ich meinen lieben Mitmenschen das nicht immer alles antun kann, schreib ich dieses Blog. Ist "Blog" eigentlich feminin oder masculin? Irgendwann mal nachschauen, ob das schon im Duden steht.