Liebes Tagebuch, habe ich schon von Bonaparte erzählt?
White Noize. Einfach schön.
Tobias, Dankeschön! Mehr!
Pocas Ecke
Meinungen und Deinungen einer Poca von manchmal geringem Verstand.
Sonntag, 15. Januar 2017
Ich koche Elisabeth Raether nach: Selleriesuppe mit Safran, yumm!
Selleriesuppe hört sich jetzt vielleicht an wie großes Bäh.
Elisabeth Raether vom ZEIT Magazin Wochenmarkt hat mich aber noch nie verarscht, deswegen, und weil ich noch einen fast kompletten Knollen Sellerie vom Weihnachtseinkauf im Kühlschrank liegen habe, nehme ich das Rezept her.
Ziemlich simpel, und ich liebe liebe lie-hie-be simple Rezepte mit überschaubarer Zutatenliste, die dann aber trotzdem - oder gerade deshalb - wunderbare Gaumenfreuden bereiten.
Ausserdem hat sich dieses Rezept, von dem ich nicht mal mehr weiss, aus welcher Ausgabe es ist... (sollte auf die rausgerissenen Seiten noch die Nummer vermerken, vielleicht. Nö. Hat sich mir dieses Rezept also aufgedrängt.
Ich war nämlich mit den grossartigen Linsen mit Pasta (italienisch!) fertig und sehr zufrieden und steckte die herausgerissene Rezeptseite gerade zurück in den Hefter mit den anderen drei Jahren Wochenmarktrezepteseiten, blätterte zärtlich mit dem Daumen an einer Ecke, und schlug zufällig die Selleriesuppe auf.)
Die schwäbische Hirnregion sendetet daraufhin sofort ein "Wir haben noch eine fast ganze Knolle Sellerie im Gemüsefach, kurz vor dem angammeln, die muss da raus!
Die schwäbische-nur-nichts-verkommen-lassen-Hirnregion macht mich auch gleich noch auf die gekochten Kartoffeln aufmerksam, die seit Mitte der Woche noch auf Auftrag warten. Also, Rezept aus dem Hefter und an das Gewürzregal geklemmt.
Ich koche die Rezepte nie exakt nach Anleitung, deswegen bin ich auch ein Wochenmarkt Fan, weil die Rezepte zwar eine ausformulierte Zutatenliste und auch eine ausreichend detaillierte Anleitung bieten, jedoch die Zubereitung des Gerichts so wunderbar unaufregend beschrieben wird, das man very relaxed nachkommen kann, abwandeln kann, und immer das Gefühl hat, mit Erlaubnis von Elisabeth zu handeln, ja geradezu dazu herausgefordert wird.
So habe ich zur Suppe noch die bereits gekochten Kartoffeln gegeben, dann aber fast vollständig nach Anleitung weitergemacht (viel Vollmilchjoghurt und nochmal soviel Butter, statt Sahne, weil Sahne war nicht da) und herauskam die cremigste, leckerste Selleriesuppe, die ich jemals gemacht habe.
Und das gleich beim Ersten Versuch.
Ich bin eben ein Genie. In der Küche.
Guten Appetit und Danke, Frau Raether!
Elisabeth Raether vom ZEIT Magazin Wochenmarkt hat mich aber noch nie verarscht, deswegen, und weil ich noch einen fast kompletten Knollen Sellerie vom Weihnachtseinkauf im Kühlschrank liegen habe, nehme ich das Rezept her.
Ziemlich simpel, und ich liebe liebe lie-hie-be simple Rezepte mit überschaubarer Zutatenliste, die dann aber trotzdem - oder gerade deshalb - wunderbare Gaumenfreuden bereiten.
Ausserdem hat sich dieses Rezept, von dem ich nicht mal mehr weiss, aus welcher Ausgabe es ist... (sollte auf die rausgerissenen Seiten noch die Nummer vermerken, vielleicht. Nö. Hat sich mir dieses Rezept also aufgedrängt.
Ich war nämlich mit den grossartigen Linsen mit Pasta (italienisch!) fertig und sehr zufrieden und steckte die herausgerissene Rezeptseite gerade zurück in den Hefter mit den anderen drei Jahren Wochenmarktrezepteseiten, blätterte zärtlich mit dem Daumen an einer Ecke, und schlug zufällig die Selleriesuppe auf.)
Die schwäbische Hirnregion sendetet daraufhin sofort ein "Wir haben noch eine fast ganze Knolle Sellerie im Gemüsefach, kurz vor dem angammeln, die muss da raus!
Die schwäbische-nur-nichts-verkommen-lassen-Hirnregion macht mich auch gleich noch auf die gekochten Kartoffeln aufmerksam, die seit Mitte der Woche noch auf Auftrag warten. Also, Rezept aus dem Hefter und an das Gewürzregal geklemmt.
Ich koche die Rezepte nie exakt nach Anleitung, deswegen bin ich auch ein Wochenmarkt Fan, weil die Rezepte zwar eine ausformulierte Zutatenliste und auch eine ausreichend detaillierte Anleitung bieten, jedoch die Zubereitung des Gerichts so wunderbar unaufregend beschrieben wird, das man very relaxed nachkommen kann, abwandeln kann, und immer das Gefühl hat, mit Erlaubnis von Elisabeth zu handeln, ja geradezu dazu herausgefordert wird.
So habe ich zur Suppe noch die bereits gekochten Kartoffeln gegeben, dann aber fast vollständig nach Anleitung weitergemacht (viel Vollmilchjoghurt und nochmal soviel Butter, statt Sahne, weil Sahne war nicht da) und herauskam die cremigste, leckerste Selleriesuppe, die ich jemals gemacht habe.
Und das gleich beim Ersten Versuch.
Ich bin eben ein Genie. In der Küche.
Guten Appetit und Danke, Frau Raether!
Sonntag, 11. Dezember 2016
Der Jasmin wäre jetzt weg
Ich mach den Fernsehempfang meiner Nachbarn besser, wenn ich meinen Jasmin abschneide.
Und zwar richtig abschneide.
Einfach so stutzen, damit er im kommenden Jahr wieder blüht, is' nämlich nich'.
Das habe ich aber erst in diesem Herbst gelernt.
Dabei wohnen wir jetzt fast drei Jahre hier auf dem Land.
Solange brauche ich normalerweise nicht, um Sachen zu kapieren.
Aber der Nachbar bespricht so Sachen ja auch nicht direkt mit mir.
Er sagt es seiner Mutter.
Und die ist eine gute Freundin meiner Mutter.
Meine Mutter besucht meine Nachbarin regelmässig.
Meine Mutter sagt aber auch, unsere Hecke geht sie nix an, da hält sie sich raus.
Meine Mutter sagt mir deswegen nicht, dass die Nachbarin ihr bei jedem Besuch erklärt, dass unsere Hecke mal wieder geschnitten gehört.
Die Nachbarin sagt jedoch nicht, dass es eigentlich um den Jasmin geht, der - nach ihrem Glauben - das Fernsehbild verschneit.
Wär aber eh egal, da meine Mutter ja der Meinung ist, das geht sie gar nix an, und sowieso nichts zu mir darüber sagt. Sonst ist sie eigentlich nicht so zurückhaltend.
Gut, dass ich die Nachbarin selber auch hin und wieder treffe.
Nun gut, jedenfalls ist der Jasmin jetzt weg.
Und ich sitze wieder auf dem Präsentierteller meiner Abendsonnenterrasse (pfffz) und habe die Kreidefelsen von Dover direkt neben mir, steil, hoch und sehr weiss.
Klasse. Kreidefelsen am See. Immer eine Reise wert, nach hier.
So eine Satellitenschüssel empfängt bekanntermaßen Signale von einem Satelliten.
Also in diesem Fall von einem Fernseh-Satelliten namens Astra.
Der Astra hängt am Himmel. Im Süden. Mittags ungefähr 20 Grad östlich der Sonne. Der Winkel, in dem die Schüssel dann nach oben zeigen sollte, ist so um die 35 Grad.
Ja, da kann man dann immer noch feinjustieren.
Oder einen nassen Lappen auf den Empfängerkasten legen, und dann feinjustieren.
Anscheinend hat man dann die Störungen durch Starkregen und Schnee quasi schon ausgemerzt.
Richtet man seine Schüssel also mit guter Aussicht auf den Satelliten aus, dann bekommt man ein ziemlich klares Fernsehbild. Da ist es dann auch nicht so wild, wenn es mal stürmt, schneit oder ein Jasminstrauch, der im Übrigen sowieso westlich der Schüssel wächst, ein paar Zweige ausstreckt.
Mein Jasmin ist eine gesunde Pflanze, die wächst halt im Frühjahr.
Die will blühen.
Und die Hummeln anlocken.
Und ich will, dass sie den Kreidefelsen, zumindest am Fusse, etwas verdeckt.
Nun ja.
Wollen kann Frau ja viel.
Zurück zur Schüssel.
Wenn man seine Satellitenschüssel also auf seinem Garagenflachdach installiert, oder auch vielleicht gleich im Keller, dann muss diese auch 20 Grad nach Ost und 35 Grad nach oben zeigen. Um den Satelliten zu treffen.
Mit drei Grad Ausfallswinkel, zeigt das Ding vom Garagenflachdach aus dann aber leider fast komplett auf meine Hausrückseite.
Klatsch.
(Würde das gerne mit einem simulierten Traktorstrahl, den unsere Maglite locker schaffen würde, anschaulich machen. Die ganze Nacht. Ist ja grade Advent und jeder froh, wenn er mal was anderes als Santa im Rentierschlitten illuminieren kann.)
So, da klatsche er nun auf mein Haus, der Traktorstrahl.
Es ist zwar ein klitzekleines Häuschen im Vergleich zum Kreidefelsen, aber nimmt der Schüssel trotzdem vermutlich gute 50% Empfang. Genau müsste ich das noch ausmessen.
Die 50% schlechtere "Sicht" machen aber eh nicht viel an der Bildqualität, weil der Empfänger der Schüssel das wohl gerade noch so verstärken kann, dass die vier Fernseher im Kreidefelsen trotzdem einen super Empfang haben.
Nur, wenn dann der Jasmin noch reinwächst.
Dann gibt es Schnee im Bild. Nach bestem Glauben.
(Mir ist klar, dass digital keinen Schnee mehr macht, sondern Bild da, Bild verpixelt, Bild weg, Ton evtl. noch kurz da. Aber Schnee passt zur Jahreszeit.)
Jetzt ist die Schüssel vom Nachbar deswegen so versteckt angebracht, weil man sie nicht sehen darf.
Vielleicht ist sie gestohlen?
Ich weiss ja nicht, warum man sich für seine Parabolantenne schämen müsste.
Wenn ich unsere Strasse - die eh nur ein Weg ist - so anschaue, haben die anderen ihre Schüsseln entweder auf dem Dach, oder oben am Südgiebel angebracht. Wir auch.
Weit oben und gut sichtbar.
Vor allem, gut sichtbar für den Satelliten, den einzig wichtigen Seher der Parabolantenne.
Mein Nachbar versteckt seine Antenne aber lieber im Tal zwischen unseren beiden Häusern.
Er sagt dann gerne seiner Mutter, dass es Zeit wird, dass wir unsere Hecken schneiden.
Weil man das ja alles auf den Häckselplatz bringen muss, wenn es abgeschnitten ist.
Und dann hätte man ja viel weniger zu tragen, wenn man es nicht ganz so lang wachsen lassen würde.
Ein fürsorglicher Mensch.
Aber eigentlich geht es um die Parabolantenne, die, sobald der Jasmin blüht, das Fernsehen anscheinend erschwert. Also sagt der Nachbar zu seiner Mutter, dass der Jasminwuchs Schuld ist, dass er keinen klaren Fernsehempfang hat.
Vermute ich.
Damit ich die Hecken wegschneide. Und wenn es mir zu schwindlig werden sollte, auf der Leiter, dann würde er das auch für mich machen.
Wow.
So ein Aufwand. Damit er seine Schüssel da unten im Tal zwischen den beiden Häusern stehen lassen kann, anstatt sie drei Meter nach oben an seinem Südgiebel anzuschrauben.
Wo sie sowas von freie Sicht in den Himmel hätte, Mann!
Wäre sogar bequem vom Balkon aus zugänglich, für etwaige Nachjustierung nach Starkwind.
Ihr lacht, ist aber hier am See häufig, nicht nur im Herbst und Winter.
Aber an einer Stelle am Haus, an dem die Parabolantenne ihren Satelliten ohne jedwede Beeinträchtigung sehen würde, würde auch "man" die Schüssel wohl sehen.
Und das scheint meinem Nachbarn wichtiger zu sein, als einen glasklaren Fernsehempfang zu haben.
Mal gesetzt den Fall, ich bin auch man. Und wenn ich die Schüssel gut sehe, hat das keinerlei Auswirkung. Auf was auch immer.
Weil, wenn ich die Schüssel gut sehe, dann ist quasi Bestzustand für den sauberen Fernsehempfang. Weil dann ja nix mehr wächst, zwischen Schüssel und mir.
Und wenn ich die Parabolantenne gut sehe, sieht sie mich dann auch gut?
Nein. Tut sie nicht.
Weil sie nur einen Ausfallwinkel von 3 Grad hat, und hauptsächlich auf meine Hausrückwand zeigt. Ich jedoch nie in knapp über Garagendachhöhe an meiner Hausrückseite klebe und beispielsweise Zeitung lese.
Was ich aber mache, ist:
Ich stehe da öfters - am Boden - in eben jener hinteren Ecke, weil da mein Pflanz- und Umtopftisch steht. Immer, wenn ich da was zum Pflanzen oder Umtopfen habe. Also quasi täglich von März bis Oktober.
Guter Platz für so ein doch eher schmuddeliges Örtchen, das immer unaufgeräumt und total eingesaut ist.
Hinterm Haus, total abgeschirmt auf drei Seiten durch Nachbars Garagenseitenwand, meiner Garagenrückwand und meiner Hausrückwand.
Bester Platz für eine Schmuddelecke, die niemand sehen soll.
Für eine Satellitenschüssel?
Entscheide selbst.
Jedenfalls ist der Jasmin jetzt weg.
:)Seufz
Und zwar richtig abschneide.
Einfach so stutzen, damit er im kommenden Jahr wieder blüht, is' nämlich nich'.
Das habe ich aber erst in diesem Herbst gelernt.
Dabei wohnen wir jetzt fast drei Jahre hier auf dem Land.
Solange brauche ich normalerweise nicht, um Sachen zu kapieren.
Aber der Nachbar bespricht so Sachen ja auch nicht direkt mit mir.
Er sagt es seiner Mutter.
Und die ist eine gute Freundin meiner Mutter.
Meine Mutter besucht meine Nachbarin regelmässig.
Meine Mutter sagt aber auch, unsere Hecke geht sie nix an, da hält sie sich raus.
Meine Mutter sagt mir deswegen nicht, dass die Nachbarin ihr bei jedem Besuch erklärt, dass unsere Hecke mal wieder geschnitten gehört.
Die Nachbarin sagt jedoch nicht, dass es eigentlich um den Jasmin geht, der - nach ihrem Glauben - das Fernsehbild verschneit.
Wär aber eh egal, da meine Mutter ja der Meinung ist, das geht sie gar nix an, und sowieso nichts zu mir darüber sagt. Sonst ist sie eigentlich nicht so zurückhaltend.
Gut, dass ich die Nachbarin selber auch hin und wieder treffe.
Nun gut, jedenfalls ist der Jasmin jetzt weg.
Und ich sitze wieder auf dem Präsentierteller meiner Abendsonnenterrasse (pfffz) und habe die Kreidefelsen von Dover direkt neben mir, steil, hoch und sehr weiss.
Klasse. Kreidefelsen am See. Immer eine Reise wert, nach hier.
So eine Satellitenschüssel empfängt bekanntermaßen Signale von einem Satelliten.
Also in diesem Fall von einem Fernseh-Satelliten namens Astra.
Der Astra hängt am Himmel. Im Süden. Mittags ungefähr 20 Grad östlich der Sonne. Der Winkel, in dem die Schüssel dann nach oben zeigen sollte, ist so um die 35 Grad.
Ja, da kann man dann immer noch feinjustieren.
Oder einen nassen Lappen auf den Empfängerkasten legen, und dann feinjustieren.
Anscheinend hat man dann die Störungen durch Starkregen und Schnee quasi schon ausgemerzt.
Richtet man seine Schüssel also mit guter Aussicht auf den Satelliten aus, dann bekommt man ein ziemlich klares Fernsehbild. Da ist es dann auch nicht so wild, wenn es mal stürmt, schneit oder ein Jasminstrauch, der im Übrigen sowieso westlich der Schüssel wächst, ein paar Zweige ausstreckt.
Mein Jasmin ist eine gesunde Pflanze, die wächst halt im Frühjahr.
Die will blühen.
Und die Hummeln anlocken.
Und ich will, dass sie den Kreidefelsen, zumindest am Fusse, etwas verdeckt.
Nun ja.
Wollen kann Frau ja viel.
Zurück zur Schüssel.
Wenn man seine Satellitenschüssel also auf seinem Garagenflachdach installiert, oder auch vielleicht gleich im Keller, dann muss diese auch 20 Grad nach Ost und 35 Grad nach oben zeigen. Um den Satelliten zu treffen.
Mit drei Grad Ausfallswinkel, zeigt das Ding vom Garagenflachdach aus dann aber leider fast komplett auf meine Hausrückseite.
Klatsch.
(Würde das gerne mit einem simulierten Traktorstrahl, den unsere Maglite locker schaffen würde, anschaulich machen. Die ganze Nacht. Ist ja grade Advent und jeder froh, wenn er mal was anderes als Santa im Rentierschlitten illuminieren kann.)
So, da klatsche er nun auf mein Haus, der Traktorstrahl.
Es ist zwar ein klitzekleines Häuschen im Vergleich zum Kreidefelsen, aber nimmt der Schüssel trotzdem vermutlich gute 50% Empfang. Genau müsste ich das noch ausmessen.
Die 50% schlechtere "Sicht" machen aber eh nicht viel an der Bildqualität, weil der Empfänger der Schüssel das wohl gerade noch so verstärken kann, dass die vier Fernseher im Kreidefelsen trotzdem einen super Empfang haben.
Nur, wenn dann der Jasmin noch reinwächst.
Dann gibt es Schnee im Bild. Nach bestem Glauben.
(Mir ist klar, dass digital keinen Schnee mehr macht, sondern Bild da, Bild verpixelt, Bild weg, Ton evtl. noch kurz da. Aber Schnee passt zur Jahreszeit.)
Jetzt ist die Schüssel vom Nachbar deswegen so versteckt angebracht, weil man sie nicht sehen darf.
Vielleicht ist sie gestohlen?
Ich weiss ja nicht, warum man sich für seine Parabolantenne schämen müsste.
Wenn ich unsere Strasse - die eh nur ein Weg ist - so anschaue, haben die anderen ihre Schüsseln entweder auf dem Dach, oder oben am Südgiebel angebracht. Wir auch.
Weit oben und gut sichtbar.
Vor allem, gut sichtbar für den Satelliten, den einzig wichtigen Seher der Parabolantenne.
Mein Nachbar versteckt seine Antenne aber lieber im Tal zwischen unseren beiden Häusern.
Er sagt dann gerne seiner Mutter, dass es Zeit wird, dass wir unsere Hecken schneiden.
Weil man das ja alles auf den Häckselplatz bringen muss, wenn es abgeschnitten ist.
Und dann hätte man ja viel weniger zu tragen, wenn man es nicht ganz so lang wachsen lassen würde.
Ein fürsorglicher Mensch.
Aber eigentlich geht es um die Parabolantenne, die, sobald der Jasmin blüht, das Fernsehen anscheinend erschwert. Also sagt der Nachbar zu seiner Mutter, dass der Jasminwuchs Schuld ist, dass er keinen klaren Fernsehempfang hat.
Vermute ich.
Damit ich die Hecken wegschneide. Und wenn es mir zu schwindlig werden sollte, auf der Leiter, dann würde er das auch für mich machen.
Wow.
So ein Aufwand. Damit er seine Schüssel da unten im Tal zwischen den beiden Häusern stehen lassen kann, anstatt sie drei Meter nach oben an seinem Südgiebel anzuschrauben.
Wo sie sowas von freie Sicht in den Himmel hätte, Mann!
Wäre sogar bequem vom Balkon aus zugänglich, für etwaige Nachjustierung nach Starkwind.
Ihr lacht, ist aber hier am See häufig, nicht nur im Herbst und Winter.
Aber an einer Stelle am Haus, an dem die Parabolantenne ihren Satelliten ohne jedwede Beeinträchtigung sehen würde, würde auch "man" die Schüssel wohl sehen.
Und das scheint meinem Nachbarn wichtiger zu sein, als einen glasklaren Fernsehempfang zu haben.
Mal gesetzt den Fall, ich bin auch man. Und wenn ich die Schüssel gut sehe, hat das keinerlei Auswirkung. Auf was auch immer.
Weil, wenn ich die Schüssel gut sehe, dann ist quasi Bestzustand für den sauberen Fernsehempfang. Weil dann ja nix mehr wächst, zwischen Schüssel und mir.
Und wenn ich die Parabolantenne gut sehe, sieht sie mich dann auch gut?
Nein. Tut sie nicht.
Weil sie nur einen Ausfallwinkel von 3 Grad hat, und hauptsächlich auf meine Hausrückwand zeigt. Ich jedoch nie in knapp über Garagendachhöhe an meiner Hausrückseite klebe und beispielsweise Zeitung lese.
Was ich aber mache, ist:
Ich stehe da öfters - am Boden - in eben jener hinteren Ecke, weil da mein Pflanz- und Umtopftisch steht. Immer, wenn ich da was zum Pflanzen oder Umtopfen habe. Also quasi täglich von März bis Oktober.
Guter Platz für so ein doch eher schmuddeliges Örtchen, das immer unaufgeräumt und total eingesaut ist.
Hinterm Haus, total abgeschirmt auf drei Seiten durch Nachbars Garagenseitenwand, meiner Garagenrückwand und meiner Hausrückwand.
Bester Platz für eine Schmuddelecke, die niemand sehen soll.
Für eine Satellitenschüssel?
Entscheide selbst.
Jedenfalls ist der Jasmin jetzt weg.
:)Seufz
Mittwoch, 19. August 2015
Ernsthaft? Antidepressiva nun als Viagra für Frauen vermarktet?
Höchste Zeit, sich mal wieder zu melden.
Ich bin wieder da! *lol*
Ich bin wieder da! *lol*
Mittwoch, 11. März 2009
Archterbahnfahren ...
... , so langsam steh ich voll drauf!
Höher, schneller, Looping, Doppel-Looping, noch nen Salto Mortale draufgesetzt.
Wenn das Leben irgendwann wieder normal wird, krieg ich dann 'nen Herzinfarkt? Aus lauter Langeweile?
Wie gut, dass keine Besserung in Sicht ist.
Höher, schneller, Looping, Doppel-Looping, noch nen Salto Mortale draufgesetzt.
Wenn das Leben irgendwann wieder normal wird, krieg ich dann 'nen Herzinfarkt? Aus lauter Langeweile?
Wie gut, dass keine Besserung in Sicht ist.
Labels:
Countdown läuft,
Liebes Tagebuch,
Relocation
Samstag, 7. März 2009
Glasvegas, alter Schotte! Geraldine :-)
Hab ich ja schonmal geschrieben: Glasvegasfan ich nun bin. Find sowieso alles aus Schottland, ausser gebratenen Haggis zum Frühstück, großartig. Und endlich mal wieder ne Schottenrockpopband, jahuuuu!
Mit Geraldine lässt sich sooo schön "Aus dem Fenster zum Münster rüberschauen". *snief*
When your sparkle evades your soul
I'll be at your side to console
When your standing on the window ledge
I'll talk you back from the edge
I will turn your tide
Be your shepard and I swear I be your guide
When your lost in the deep and darkest place around
May my words walk you home safe and sound
When you say that I'm no good and you feel like walking
I need to make sure you know thats just the Prescription talking
When your feet decide to walk you on the wayward side
Up upon the stairs and down the downward slide
I will, I will turn your tide
Do all that I can to heal you inside
I'll be the angel on your shoulder
My name is Gerrrroldine, I'm your social worker
I see you need me
I know you do
Ausserdem sind Frauen am Schlagzeug unschlagbar.
Mit Geraldine lässt sich sooo schön "Aus dem Fenster zum Münster rüberschauen". *snief*
When your sparkle evades your soul
I'll be at your side to console
When your standing on the window ledge
I'll talk you back from the edge
I will turn your tide
Be your shepard and I swear I be your guide
When your lost in the deep and darkest place around
May my words walk you home safe and sound
When you say that I'm no good and you feel like walking
I need to make sure you know thats just the Prescription talking
When your feet decide to walk you on the wayward side
Up upon the stairs and down the downward slide
I will, I will turn your tide
Do all that I can to heal you inside
I'll be the angel on your shoulder
My name is Gerrrroldine, I'm your social worker
I see you need me
I know you do
Ausserdem sind Frauen am Schlagzeug unschlagbar.
Check 3: Businessvisumsantrag eingegangen!
Das heisst,
dass mein Antrag bei der Visumszentrale, die für mich auf die chinesische Botschaft geht und dort in der Schlange wartet, eingegangen ist: check 3!
dass mein Antrag bei der Visumszentrale, die für mich auf die chinesische Botschaft geht und dort in der Schlange wartet, eingegangen ist: check 3!
Labels:
Countdown läuft,
Liebes Tagebuch,
Relocation
Freitag, 6. März 2009
Mittwoch, 4. März 2009
Check 2: Businessvisumsantrag abgegeben
Visumsantrag mit Zweitpass
und Passbild (mein 10. Passbild für China bisher) abgegeben für Businessvisum mit mehrmaliger Einreise, maximal 30 Tage Aufenthalt, dafür 12 Monate gültig, Aufenthalt kann dann Gerüchte zufolge vor Ort auf 3 Monate ausgeweitet werden: check 2!
und Passbild (mein 10. Passbild für China bisher) abgegeben für Businessvisum mit mehrmaliger Einreise, maximal 30 Tage Aufenthalt, dafür 12 Monate gültig, Aufenthalt kann dann Gerüchte zufolge vor Ort auf 3 Monate ausgeweitet werden: check 2!
Check 1: Einladung für Business Visum erhalten
Einladung
aus China eingetroffen für Businessvisum mit mehrmaliger Einreise, maximal 30 Tage Aufenthaltsdauer, dafür 12 Monate gültig: check 1!
aus China eingetroffen für Businessvisum mit mehrmaliger Einreise, maximal 30 Tage Aufenthaltsdauer, dafür 12 Monate gültig: check 1!
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