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Freitag, 6. Juni 2008

... to Choclet

Choclet heisst das Café, das ich regelmäßig aufsuche. Meistens an Samstagen, um nach einer Currywurst vom Wachter, und dem obligatorischen Markteinkauf das Wochenende einzuläuten. Prosecco auf Eis schmeckt aber auch als Freitagsfeierabendgetränk. Und weil das Meinwegzurarbeitfotografieren soviel Spaß gemacht hat, hab ich den Weg ins Choclet auch mal in 10 Bildern festzuhalten versucht. Auch diesmal geht's im Treppenhaus los, hier mal die Sicht auf das Stockwerk drunter. 'Türen bitte zumachen' sag ich da nur. Raus aus dem Haus und links in die Rothstraße abgebogen, da sieht man die St.Georgskirch'schen Phallustürme über Pepe's Schlemmertempelchen emporragen. Rechts in die Keplerstraße einbiegen, an den Gymnasien schulhofseitig vorbei, gegenüber müffelt der Rohbau des Mehrgenerationenwohnhauses nach frischvergossenem Beton. Kurzer Stop an der Olgastraße. Geradeausweiter, immer immer geradeaus durch das ganze Hafenbad. Ein Ex-Bürgermeister (Herr Heim oder so ähnlich, muss ich mal anhalten da..) hat sein Denkmal bekommen. Was hat der nur Gutes getan? Wird der Ivo auch mal eins kriegen, wo er doch schon seit ich hier bin regiert? Hafenbad trifft dann Footzone. Weiter geradeaus am Münsterbasarjetztnovum vorbei. Da, wo die Spatzen sandbaden... ... und die Sammlung Weisshaupt die Sicht auf die neue Mitte versperrt. Die Dachlawinengeranien gehören übrigens zu den heimtückischsten Gefahren eines jeden Rathausbalkönchens. Choclet ahoi! Her mit dem Prosecco!

... to work

Neulich im Netz nach einem Rezept für Vietnamesische Sommerrollen gesucht. Auf Holy Fruit Salad!, Creezys Blog fündig geworden. Danke Creezy, für das Rezept und den Link zum 'My way to work in 10 Bildern'-Projekt. Hier ist nun meiner. Klar fang ich mit dem Treppenhaus an, erstens weil ich den Anblick echt gern habe, und zweitens weil es da einfach immer losgeht. Meistens hab ich diesen Anblick morgens schon einmal genossen, immer dann, wenn ich vor der Arbeit noch eine Runde in der Friedrichsau laufe. Und wenn dann auch noch die Sonne morgens durch die Dachfenster scheint hebt sich meine Laune. Start in der Neustadt. Mit dem alten Drahtesel geht's in der Rothstrasse los. Kein cooler Anblick mehr, seit ich den Gepäckträger montiert habe. Noch in der Neustadt. Kurzer Blick nach links, das Münster lugt hinter den Karlsplatzkastanien in die Höhe. Die laute Karlstraße entlang. Über die Brücke mit den blauen Dreiecken (da wohn ich nun seit eeewiger Zeit hier, und kann mir den Namen der Brücke aber so gar nicht merken!). Weststadt erreicht. Auf der anderen Seite der blauen Brücke. Nach dem Blaubeurer Kreisel immer schön auf dem Radweg bleiben ;-). Vor der Blau, das ist die, mit den vielen Forellen drin, rechts abbiegen. Ja, die Tendenz zum Zweitfluß (Bach?) ist deutlich vorhanden. Immer an der Blau lang. Riecht immer gut hier beim Sägewerk von Gaiser & Söhne, aber besonders gut, wenn's nachts geregnet hat. Inzwischen hab ich fast den ganzen idyllischen, innerstädtischen, hinter der Großmarktmeile entlangführenden, Blauradweg erfahren. Und nachdem an der Rückseite vom Bauhaus der Grafitti-Tiger hinter Paletten mit Blumenerde versteckt ist, gibt's hier und für heute ein anderes Sprüherbild. Mit dem Schornstein des Fernwärmekraftwerks begrüßt mich Söflingen. Nach einer abschließenden rechts-links-rechts Kombination sind der alte Esel und ich angekommen. Gefahren sind wir 3,3 km, gebraucht haben wir heute 20 Minuten. Ohne 24-maliges Stoppen schaffen wir den Weg deutlich schneller, meistens auch schneller als mit dem Poldi.