
Aber das mit dem "ich muss mich noch dreimal im Kreis drehen, bevor ich mich niederlasse", das hab ich jetzt abgelegt. Vorher sollte das WoMo immer noch ne Idee mehr nach da oder dort verbracht werden, bevor ich das Nomaden-Feng-Shui für gut eingestellt befunden hatte. Hier und heute konnte das WoMo einfach nur reingefahren werden und ich war zufrieden.

Tja, sagt der Seemann, da hab ich meinen Drang schon beim Platzbegehen ausgelebt, sonst hätt ich das nicht so kommentarlos aktzeptiert mit dem rein fahren, Motor aus, Pavillion aufbauen, Stühle drunter, Radler einschenken, mhhhhmmmm erfrischend, Ausblick genießen.

Beim Platzbegehen ja. Und auch ein bisschen gestrandeter Wal, als der Kroate, so freundlich wie in der Ulmer KFZ-Zulassungsstelle, in der klimaanlagengekühlten Rezeption (eine Bürokratie ist das hier, verglichen mit Salzburg oder gar Dellach, unfassbar!) des Campingplatzes von seinen Freunden Harvey 1 und Harvey 2 erzählt hat, die die Plätze vor uns in der ersten Reihe gemietet haben, aber nur grad unterwegs sind.

"Sehen Sie, keine Nummernkarten in den dafür vorgesehenen Fächern!" Als ob mich DIESER Beweis, dass die Plätze vergeben sind, auch nur im Ansatz überzeugen würden.

Ich meine, klar, es gibt vermutlich in dieser Vorsaison viele Menschen, die die minimum 30 Euro pro Nacht für den Platz zahlen, und einfach für drei Tage woanders hin fahren...

oder vielleicht einfach nicht ankommen können, weil sie irgendwo festhängen.
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