Samstag, 21. Juni 2008

Mondschirm

Gesehen auf dem Southside 2008.

Zeltstadt für fünf Tage

Immer so schnell vorbei.

Donnerstag, 19. Juni 2008

Bitte.

Bitte bitte, kuckt Zeitgeist, the movie.

Southside, wir kommen!

Von hinten durch die Brust ins Festival.

Grad noch Kontaktlinse gekauft, in Söflingen, Kollege getroffen, beim türkischen Bäcker Frühstück besorgt, Mitfahrer mit Zigaretten ausgestattet. Jetzt schon vor dem Tor zum WoMoStellplatz am Wiesenrand auf dem angetrockneten Gras sitzend, fang ich ml mein online SoSi Tagebuch an.

Hinter uns in der Schlange (wir sind nicht mehr der A....) gleich noch ein gemietetes WoMo. Nette Mensche, die auch auf W2 parken wollen.

Wahnsinn. Super gut durchgekommen. Ich bin begeistert. Patrick ist zwar Tobias, und wir wissen noch nicht, ob wir W2 oder W3 werden, aber wir sind vor dem Tor, quasi schon AUF dem Gelände, René und Andi sind noch beim Einkaufen, Franzi, Basti und Line sind grad in Balingen losgefahren. Southside 2008 soooooo schön! Ein Glas helle Freude in der Dose, es ist 10ne durch um halb eins vor dem Tor :-).

Kurze Zeit später schon der Einlass, gleich in der ersten Reihe auf W3 ganz oben ein nettes Plätzchen zwischen einem Bus aus DD und nem schnieken WoMo von dem anderen Verleih, bekommen. Die Ordner, die uns den Weg zum Bändertausch zeigen, sind sich noch uneinig und schicken uns erst mal in Richtung P5/Cirgendwas Eingang, wir suchen uns dann doch lieber unseren Weg über das noch leere und jungfräuliche SoSiGelände zum anderen Haupteingang am Ende der Startbahn. Gleich dabei, aber dann doch zwischengestellt, mein Zelt.

Bändertausch und Rückspaziergang mit deutlichem Genießen der Ruhe vor dem Einzug sehr entspannend. Auf C8 erwarten uns dann auch schon (Campen am 20:00 haha) Katja und Franzi, und wir legen los. Also ich ja nicht, weil Zeltaufbauen noch nie mein Ding war.

Wird schnell voll, und Basti und Line und Sabi und Susi und Sonja trudeln auch bald ein, so dass wir Verstärkung im Platzreservieren bekommen und aber auch schonmal so richtig mit dem Feiern anfangen können.

Am Donnerstag freut man sich einfach, dass man da ist, der Stress fliegt förmlich von mir, ich freue mich an der grünen Wiese und an der wachsenden Zeltstadt.

Freitag, 13. Juni 2008

Linsensplitter

Hätte ich's so machen müssen, ich hätte es auf gar keinen Fall geschafft. Die Kontaktlinse, in der Halterung, quasi kurz vor Safe, mit dem spitzen Ende des Haarbürstengriffs, genau so zu treffen, daß sie in der Mitte durchbricht und die eine Hälfte noch in (hm, keine Ahnung wieviele) kleine Splitter zersemmelt. Ich trage harte Kontaktlinsen, da geht das gut mit dem Splittern. Ich hatte ja beide schon draussen und der Griff nach der Bürste galt eigentlich der Brille. Irgendwie hatten sie ihre Plätze getauscht. Und natürlich zersemmel ich nicht allabendlich meine Linsen mit der Brille, nein. Die Bürste wollte nur partout nicht oberhalb der Linsenangelegenheit im Bürstenfach bleiben, und hat sich deshalb selbständig wieder rausgestürzt. Direkt auf die Linse. Und die war dann so hart auch nicht mehr. Boah.
Naja, jetzt trag eben links die noch erhaltene, harte Kontaktlinse. Rechts ist die ungefähr dreimal so große und etwas in die Jahre gekommene Weiche drin. Kein sauberes Sehgefühl. Gar nicht. Null. Aber wenn ich viel Glück habe, dann ist die neue für rechts bis Dienstag oder Mittwoch geliefert. Na wunderprimabar. Bisschen knapp für's SoSi, aber eigentlich doch ganz zackig, in drei Arbeitstagen, oder?

Nachdem aber eh nicht klar ist, wie wir das mit dem SoSi und dem WoMo machen werden, grad egal, wenn ich das Chaos nicht scharf sehen kann. Bisschen wie im Anhalter, die Gefahr-O-Matic, oder wie die Brille heisst, die sich verdunkelt bei Gefahr im Verzug.

Chaos-O-Matic. Wär glaub manchmal ganz praktisch.

Donnerstag, 12. Juni 2008

Rote Ampeln

Rote Ampel und meine Reaktion als Autofahrer darauf und rote Ampeln und wie ich als Fußgänger und/oder Radfahrer darauf reagiere sind ja zwei total unterschiedliche Geschichten. Die erste ist recht kurz. Meistens halt ich bei Rot an. Die zweite ist da schon ein bisschen länger, aber nur ein bisschen. Meistens ignoriere ich das Rot nach einer mehr oder weniger genauen Inspektion der Situation. Ich muss sagen, die Inspektion fällt deutlich intensiver aus, je langsamer ich unterwegs bin. Heute morgen hätte ich definitiv langsamer unterwegs sein sollen. Jedenfalls waren die beteiligten Autofahrer sehr nett, einer hat sogar extra nochmal angehalten, und bot mir an zu warten, bis ich auch noch die letzte Straße überquert (es war schon lange rot für mich und grün für ihn) habe. Nunja, ich muss ja nicht alles auf einmal haben.... ich hab dann doch lieber gewartet.

Dienstag, 10. Juni 2008

Donauwiese und noch'n Gewitter

Es wird Regen geben: Unkt die Anna die ganze Zeit lang. Sowieso. Und auch auf dem SoSi. Und zwar die ganze Zeit. Und aber vor allem hier jetzt gleich auch. Stimmte. Radl: Das mit Orange drin des SailAwayBiers schmeckt nicht. Das mit Grün drin ist leckerer. Heimweg: Was bin ich nass geworden. War das ein Spaß!

Freitag, 6. Juni 2008

... to Choclet

Choclet heisst das Café, das ich regelmäßig aufsuche. Meistens an Samstagen, um nach einer Currywurst vom Wachter, und dem obligatorischen Markteinkauf das Wochenende einzuläuten. Prosecco auf Eis schmeckt aber auch als Freitagsfeierabendgetränk. Und weil das Meinwegzurarbeitfotografieren soviel Spaß gemacht hat, hab ich den Weg ins Choclet auch mal in 10 Bildern festzuhalten versucht. Auch diesmal geht's im Treppenhaus los, hier mal die Sicht auf das Stockwerk drunter. 'Türen bitte zumachen' sag ich da nur. Raus aus dem Haus und links in die Rothstraße abgebogen, da sieht man die St.Georgskirch'schen Phallustürme über Pepe's Schlemmertempelchen emporragen. Rechts in die Keplerstraße einbiegen, an den Gymnasien schulhofseitig vorbei, gegenüber müffelt der Rohbau des Mehrgenerationenwohnhauses nach frischvergossenem Beton. Kurzer Stop an der Olgastraße. Geradeausweiter, immer immer geradeaus durch das ganze Hafenbad. Ein Ex-Bürgermeister (Herr Heim oder so ähnlich, muss ich mal anhalten da..) hat sein Denkmal bekommen. Was hat der nur Gutes getan? Wird der Ivo auch mal eins kriegen, wo er doch schon seit ich hier bin regiert? Hafenbad trifft dann Footzone. Weiter geradeaus am Münsterbasarjetztnovum vorbei. Da, wo die Spatzen sandbaden... ... und die Sammlung Weisshaupt die Sicht auf die neue Mitte versperrt. Die Dachlawinengeranien gehören übrigens zu den heimtückischsten Gefahren eines jeden Rathausbalkönchens. Choclet ahoi! Her mit dem Prosecco!

... to work

Neulich im Netz nach einem Rezept für Vietnamesische Sommerrollen gesucht. Auf Holy Fruit Salad!, Creezys Blog fündig geworden. Danke Creezy, für das Rezept und den Link zum 'My way to work in 10 Bildern'-Projekt. Hier ist nun meiner. Klar fang ich mit dem Treppenhaus an, erstens weil ich den Anblick echt gern habe, und zweitens weil es da einfach immer losgeht. Meistens hab ich diesen Anblick morgens schon einmal genossen, immer dann, wenn ich vor der Arbeit noch eine Runde in der Friedrichsau laufe. Und wenn dann auch noch die Sonne morgens durch die Dachfenster scheint hebt sich meine Laune. Start in der Neustadt. Mit dem alten Drahtesel geht's in der Rothstrasse los. Kein cooler Anblick mehr, seit ich den Gepäckträger montiert habe. Noch in der Neustadt. Kurzer Blick nach links, das Münster lugt hinter den Karlsplatzkastanien in die Höhe. Die laute Karlstraße entlang. Über die Brücke mit den blauen Dreiecken (da wohn ich nun seit eeewiger Zeit hier, und kann mir den Namen der Brücke aber so gar nicht merken!). Weststadt erreicht. Auf der anderen Seite der blauen Brücke. Nach dem Blaubeurer Kreisel immer schön auf dem Radweg bleiben ;-). Vor der Blau, das ist die, mit den vielen Forellen drin, rechts abbiegen. Ja, die Tendenz zum Zweitfluß (Bach?) ist deutlich vorhanden. Immer an der Blau lang. Riecht immer gut hier beim Sägewerk von Gaiser & Söhne, aber besonders gut, wenn's nachts geregnet hat. Inzwischen hab ich fast den ganzen idyllischen, innerstädtischen, hinter der Großmarktmeile entlangführenden, Blauradweg erfahren. Und nachdem an der Rückseite vom Bauhaus der Grafitti-Tiger hinter Paletten mit Blumenerde versteckt ist, gibt's hier und für heute ein anderes Sprüherbild. Mit dem Schornstein des Fernwärmekraftwerks begrüßt mich Söflingen. Nach einer abschließenden rechts-links-rechts Kombination sind der alte Esel und ich angekommen. Gefahren sind wir 3,3 km, gebraucht haben wir heute 20 Minuten. Ohne 24-maliges Stoppen schaffen wir den Weg deutlich schneller, meistens auch schneller als mit dem Poldi.

iNutella

Me, Nutella and I.
Eine Abhängigkeit ohne irgendwelche Missverständisse.
Das Glas, frisch aus dem Kühlschrank geholt, der Löffel und los kann's gehen. So war das, war das lecker. Und den vollen Löffel am Gaumen festkleben, langsam schmelzen lassen, bis so langsam der Zuckerschock einsetzt und der ganze Mundraum klebt.
Wie mit fast allen meinen Saisonabhängikeiten kam und ging (und kommt und geht) die Nutellasucht immer mal wieder, immer aus heiterem Himmel, einfach so, da kann ich quasi überhauptgarnix dagegen machen. Will ich ja auch nicht.
Nun war es ziemlich lange sehr sehr still zwischen das Nutella und mir. Rückfällig wurde ich dann vorgestern wieder. Da bringt dieser Haselnusscremeverein doch einfach das Nutella-ToGo raus. Kann ja wohl nicht wahr sein!
DA musste ich jetzt SOLANGE drauf warten?? Halbmondgeformte, zweikammerige Plastikdingens, aufreissbar in etwa wie das Joghurt der NoGo-Marke mit der Ecke dran. Nutella und Brotsticks in handlicher, verkleckerfeindlicher Endverbraucherbox. Nur die Brotsticks stören, Brot hab ich dafür ja noch nie gebraucht. Ausserdem kriegt man die Creme nicht rückstandsfrei mit den Sticks aus dem Plastikdingens. Und es sind viel zu viele Brotsticks für diese Nutellaportion für meinen Geschmack.
Also, zurück zum "Glas im Kühlschrank mit Löffel aus der Küchenschublade" wenns mal wieder nötig ist. Nur zum Mitnehmen etwas sperrig. Gut, dass ich immer so große Handtaschen habe.