Dienstag, 30. Dezember 2008

Wir haben eine Adresse in Beijing!

*lol*, wie geil ist DAS denn? GoogleMaps ist sich nur nicht ganz sicher und kennt die Adresse noch nicht so richtig. Kein Wunder, das Apartmenthaus wird ja grad erst eröffnet... Unterhalb der Blase mit dem C, da steht es wirklich.

Größere Kartenansicht

Für die Westler:
Unit 2815, Building No. 6, Fortune Plaza,
7 DongSanHuan Middle Road, Chaoyang District,
Beijing PR China, 100020

In Schriftzeichen (praktisch ums dem Taxifahrer zu ZEIGEN):
北京市东三环中路七号院六号楼2815房间

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Ich und mein Teebecher

Jeder Grünteekulttrinker wird sich die Augen reiben, die Haare raufen, und denken dass das ja wohl nicht wahr sein kann. Guten chinesischen Tee aus sonem Plastikbecher zu trinken, nennen die Teezeremonienmeister vermutlich schändlich.

Aber ich bin, seit ich so ein Teil zum ersten Mal gesehen habe, ein Riesenfan davon. Ich und mein Teebecher sind seither unzertrennlich. Jiayu Cup nennt sich das Plastikding auf Neuchinesisch. Absolut dicht, auch mit sehr heissem Tee drin. In Peking (vermute auch sonst im Land) DAS Ding zum Teemitnehmen. Und ich mach mit.

Bestens geeignet für Jasmintee, Chrysanthementee, Rosentee, alle Sachen die eben nicht bitter werden, wenn sie da ein Weilchen drin rumstehen.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Meuchelmord am Schokolaus


Bleivergiftung mal anders
Ich weiss wer das letzte Nacht getan hat.

Montag, 8. Dezember 2008

Baum + Äpfel + Kartoffeln gibt's in Burlafingen


Baum, now!:
Heuer (wollt ich schon immer mal verwenden, das Wort!) lieber früher als gar keinen Baum. Insgesamt der Zweite ever, seit Nestflucht. Und da immer noch nicht klar ist, wann der Seemann zum Pekinesen wird. Lieber mal kurz nach dem zweiten Advent den Baum ins Wohnzimmer geholt.
Inspiration bis zum Schmücken kann da besonders gut gedeihen. *lol*

Isser nich schöööön?!

Sonntag, 7. Dezember 2008

2. Advent und es regnet

Wecker:
Nachdem mich die lieben Miezen, genauer gesagt das weibliche Fellknäuel, sanft aus süßen Träumen (schrilles Gemaunze und Geschrei direkt nebem meinem linken Ohr, waaaah) weckte, stammelten mich meine Beine ins Bad.
Wachwerden:
Noch'n Waaaah! Und ein Bääääh gleich hinterher! Ich trete in was Weiches, aber immerhin hats's bereits Zimmertemperatur. Sollte den Miezen lernen, das "Cuidado - vomito de gato"-Schild selbständig aufzustellen.
Bloggen, Now!:
Jaaaaaaa, ich bin wieder hier! Trip to Beijing muss fertig werden, die ersten Tage in einer fremden Stadt sind doch die Wichtigsten!
Vorurteile werden gebildet, man saugt alles in sich auf, erfährt ne große Heimwehattacke (die Katzies fehlen). Grübel, sollte vielleicht die heutige frümorgendliche Erinnerung und das Eintrittgefühl mental vertiefen, dann wird das mit dem Heimweh nach den Katzen nicht so schlimm...
Lieder dieser Welt/EDT:
Es gibt soviel gute Musik, und ich hab sowenig Zeit zum Anhören. Davon lass ich mich aber nicht unterkriegen.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Die Kissen ...

...in der China Air Business Class sind zu groß zum Klauen.
:-( Ach Manno!

Mein Sojamilch-Varationen-Sixpack steht noch in der Minibar des Swissotel in Beijing.
:-( Ach Manno!

Es gibt sooooviele andere tolle Geschenke!!!!!
:-D YEAH!

Dienstag, 2. Dezember 2008

Schachfiguren ziehen nicht um..

...und wir werden China so schnell nicht wiedersehen.
Geht's noch? Ich glaub ich kotz! War's das jetzt echt? Oder geht da noch was?
Ich sag besser mal die Partyplanung ab.
Wieviel geht noch, bevor ich platze?

Montag, 24. November 2008

Alle Jahre wieder....

geht's am Eröffnungstag zum Glühen. Mit ein paar anderen Menschen. Aus Nah und Fern.

Ja, die Rezension trifft uns schwer, kaum was los...*lol*

Freitag, 17. Oktober 2008

Touristenabend

Uff. Morgen geht's in aller Herrgotssfrüh (Frühstück um 6!) los. Hiking mit Einheimischen. Jennie, Mandy, Tack und Terry haben sich unser angenommen. Ich darf an meinem 39. (!Waaaaaah!) Geburtstag das machen, was der Pekinger so am Wochenende macht, wenn er nicht das Auto waschen muss:
Ab in den Park der duftenden Hügel, und den Berg erklimmen! Hiking auf Chinesisch.

Aber noch ist noch nicht morgen. Heute abend ziehen wir erstmal noch ein kleines Touriprogramm durch. Unterstützung auf der Gast-Seite holen wir uns durch zwei Ulmer Kollegen von Arndt. Wir verabreden uns im Hutong, nördlich der verbotenen Stadt. In der Nähe des Trommel- und auch des Glocken-Turms (kurz Drum&Bell). Ich will jetzt endlich Peking-Ente essen! Wie sich heute nämlich herausgestellt hat, fliegen wir am kommenden Mittwoch zuück nach Frankfurt.
Engelchen: "Wunderbar, nur drei Arbeitstage länger weg als geplant. Dann bleibt ja doch noch a bisserl Urlaub übrig für die Zeit zwischen Weihnachten und Heilige-Drei-König."
Teufelchen:"Schade! Gar keine ganze Woche länger hier. Ich wär gern noch ein bisschen länger hier...", hör ich mich denken.
Treffpunkt
Wir nehmen die U-Bahn bis Andingmen-West St. und sind als Erste da. Wirklich sehr schön hier, auf dem Mond.
Den Weg von der U-Bahnstation bis zum ersten Treffpunkt versüßen uns wunderschöne alte Huntonghäuser, Lokalkolorit vom Feinsten und vor allem der Haufen allter schrulliger Ömchen, die zweireihig aufgestellt auf dem hier breiten Bordstein zu netten Klängen aus dem an der Hauswand aufgestellten Kassettenrekorder tanzen.

Um die Wartezeit etwas zu Verkürzen hol ich am Strassengrill zwei Kebabspiesschen. Schwein, gewürzt mit Chili und Knoblauch. Und Natriumglutamat, glaub ich gesehen zu haben. Seeeeeehr lecker! Der Stand widerspricht jeglichem westlichen Hygiene-Standard, zumindest soweit ich bisher vergleichen kann. Jeglichem. Das gegrillte Zeug kann man aber gut essen und verdauen. Zur Not halt nochmal drauflegen lassen.

Der erste Kollege ist getroffen, sein Taxi hält direkt bei uns. Nach der Begrüßung suchen wir den besten Platz um das Taxi, in dem sich grad der zweite Kollege fahren lässt, herzulotsen.

Geschafft. Alle beieindander, dann kömmer ja das nächste schrill illuminierte Restaurant ausprobieren..
Dann man los, Männer! Ich bleib dran. Mach noch ein paar Photos, deren Motiv sich auch auf ner Weihnachtskarte machen würde, wie ich finde.

Ist denn schon Weihnachten?;
Das Peking-Enten Restaurant für heute Abend. Je mehr kitsch, je voller und je lauter desto lieber geht der Chinese rein. Steht dafür auch gerne ne Stunde draussen an. Andere Länder...

Wir sind allerdings für chinesische Verhältnisse sehr spät dran (21:00 Der Spanier in mir ist enttäuscht, dass hier nix mehr los ist..) aber dafür muss man weder draußen anstehen noch brüllen um sich drinnen zu unterhalten.
In China wird in der Regel recht früh, so um 18:00 Uhr gegessen. Schon deutsche Verhältnisse hier, mal wieder.

Chilihuhn, eine Speise aus Chilis, panierten Hühner-Trümmern (Und KFC ist doch eine chinesische Erfindung!), Erdnüssen und Sternanis. Suuperlecker, viel schaaaaaaf!

Danach geht's zu Fuß weiter zu den Seen vom Beihai-Park, an deren Ufer entlang eine Kneipe nach der anderen ausländische Biersorten anbietet.

Die Lotusblumenblätter werden abwechselnd in abenteuerlichen Farben angestrahlt. Strange hier. Die Jungs und Mädels wollen Laserpointer, die grün und an die 50 Meter weit strahlen, an die Massen bringen. Ein schöner Verdauungsspaziergang ist das hier. Ich kann richtig gut glotzen.
Der perfekte Platz für einen Absacker. Sacklaute Musik, See, Beleuchtung, Heizstrahler. Zwei kleine Bierchen noch und ab mit dem Taxi im Eiltempo durch die Stadt, rasant über den leeren Tian'anmen, sicher bis ans Hotel.
Jetzt aber schnell schlafen, um halb sechs muss aufgestanden werden! Wir müssen um acht am Treffpunkt im Nordwesten sein.

Ah, schon wieder!
Hier wird jeden Samstag geheiratet. Immer ist rosa dabei. Also wenn immer ist gleich dieses und das Mal davor. Dann immer.

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Pläne sind dazu da, geändert zu werden...

Flexibel, jetzt!
Aha. OK. Dann ruf ich mal meinen Chef an, es ist ja grad mal Mittag in Ulm...alles klar gemacht. Danke Boss! Du bist der Beste! DAS nenn ich unkomplizierte Urlaubsplanung. Hab mir mal gleich noch ne Woche organisiert.
Wir fliegen nämlich nicht in 12h hier ab, nein, wir bleiben noch ein Weilchen. Wielange genau, ist heute noch nicht klar, aber ich hab ja jetzt noch ne Woche Puffer und werd gleich mal ausprobieren können, wie das so ist mit dem von hier aus arbeiten...

Man muss flexibel sein, in dieser Welt. Schön, wenn man kann. Wir können. Beijing rockt. Noch viel schader, dass Linkin' Park wegen Krankheit abgesagt haben.

Ich werde meinen Geburtstag in Beijing verbringen. Das ist mal was Anderes. Ha, ich kanns echt nicht fassen, unser Aufenthalt wird verlängert. Man gönnt sich ja sonst nix.

Hausmannskost um die Ecke:
Gute Hausmannskost zum kleinen Preis gibt's um die Ecke beim "kleinen Wang" (Xiao Wang's Home Restaurant - a home away from home)

Und hier kann man lustige Sachen mit der Karte machen. Als Schlagstock verwenden, bspw., da Einband aus hartem Holz. Oder als Fächer, oder als Zelt verwenden, vielleicht...
Lostuswurzel hier nicht zu empfehlen. Sonst schönes Preis-Leistungsverhältnis. Ausserdem ist das alte Haus schön kitschig zurechtgemach, man könnte draussen sitzen, wenns jetzt noch a bisser wärmer wäre. Netter Anblick inmitten der glitzernden neuen Welt - was halt so vom Hutong übrigbleibt, wenn man das China World Trade Center draufbaut. Bin gespannt ob das noch steht, wenn wir wiederkommen...

Und um endlich die Ente zu kriegen, brauchen wir uns ja nicht mehr stressen.